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Schloss Eckartsau
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Das Schloss Eckartsau ist ein von einer Burg umgebautes Jagdschloss in Eckartsau im niederösterreichischen Marchfeld.
Die ursprüngliche Burg war eine vierseitige Wasserburg. Nicht die Burg, aber das Rittergeschlecht der Eckartsauer wurden erstmals in einer Schenkungsurkunde von Irnfried von Rötelstein, der die Burg am Braunsburg bei Hainburg besaß, an das Stift Klosterneuburg erwähnt. In dieser wird Heinrich des Ekkarisowe als Zeuge der Schenkung genannt. Die Eckartsauer waren dem Hochstift Regensburg lehenspflichtig.
Das Rittergeschlecht erwarb im Lauf der Zeit rund um die Burg Marktrechte, Grundstücke sowie weitere Burgen. In der Minoritenkirche in Wien, wo die angesehensten des Landes begraben wurden, ließen auch die Ritter von Eckartsau eine Gruft errichten.
Da Konrad von Eckartsau den österreichischen Herzog Albrecht V. unterstützte, bereits als 14-jähriger die Regentschaft anzutreten, wurde er von diesem großzügig unterstützt.
In der Folge unter Friedrich III. wurden die Ritter zwar immer wieder beraubt und geplündert, andererseits war auch Georg von Eckartsau selbst ein Raubritter.
Wilhelm von Eckartsau war der letzte Eckartsauer, da er "nur" eine Tochter, nämlich Appolonia, hatte. Sie erhielt das Schloss und Gut Eckartsau im Jahr 1507 vererbt. Ihre Söhne verkauften aber das Gut nach dem Tod der Mutter 1571 an Georg Freiherr von Teuffel.
In den kommenden zwei Jahrhunderten wechselten die Besitzer sehr oft, bis 1720 Franz Ferdinand Graf Kinsky das Schloss kaufte. Nach Plänen von Joseph Emanuel Fischer von Erlach ließ er die Burg zum heutigen Jagdschloss umbauen.
Im Jahr 1760 erwarb es Franz Stephan von Lothringen, der Gatte Maria Theresias. 1797 wurde es in die k.k. Familienfonds-Güter übertragen.
Nach dem Tod Maria Theresias verfiel aber das Schloss zusehends. Der Süd- und der Ostteil wurden abgetragen. Erst unter Erzherzog Franz Ferdinand wurde es in den Jahren 1896 und 1897 generalsaniert und die bereits abgerissenen Teile wieder aufgebaut. Auch der Schlosspark wurde neu gestaltet.
Bedeutung erlangte das Schloss nochmals, als Kaiser Karl I. und Zita die letzte Zeit seiner Regentschaft vor seinem Gang ins Exil verbrachte. Am 13. November 1918 übergab Karl seinen schriftlichen Verzicht auf die Regierungsausübung in Ungarn an eine ungarische Delegation.
Heute ist das Schloss, das mitten im Nationalpark Donau-Auen liegt, im Eigentum der Republik Österreich, verwaltet von den Österreichischen Bundesforsten.
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Adressdaten:
Jagdschloss Eckartsau
Nationalparkbetrieb Donau-Auen
der Österreichischen Bundesforste AG
2305 Eckartsau
Tel:+43(0)2214/2240
Fax:+43(0)2214/2240-19
Mail: monika.schwartz@bundesforste.at

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Mehr Informationen unter:
Schloss Eckartsau
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